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Standort : First Love / Medizinischer Hintergrund /


Auf Grund ungenügender Sexualaufklärung verhüten 70% der jungen Mädchen beim ersten Geschlechtsverkehr nicht. Im Jahr 2000 waren bei 78.138 Geburten 3261 Frauen ( 4,2% ) zwischen 15 und 19 Jahren alt. 20 % aller Schwangerschaftsabbrüche in Österreich bei Jugendlichen liegen zwischen 14 und 19 Jahren.

 

Darüber hinaus nehmen auch Infektionen durch sexuell übertragbare Keime zu. So werden spätere Sterilitätsprobleme oftmals durch eine ungenügend therapierte oder nicht erkannte genitale Infektion generiert.

Da die Menarche heutzutage sehr früh eintritt, werden junge Mädchen heute bereits sehr früh geschlechtsreif.

Diese Tatsache in Kombination mit einer brisanten Mischung aus massenmedialer Stimulation, Halbwissen und Beziehungssehnsucht hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren mehr und mehr sehr junge Mädchen sexuelle Kontakte aufnehmen – mit der Gefahr gravierender gesundheitlicher Schäden und Konsequenzen für den gesamten Lebensentwurf.

 

In diesem frühen Alter wird also bereits ein wichtiges Kapitel der weiblichen Gesundheitsbiographie geschrieben. Damit wird ein Aufklärungs- und Beratungsbedarf evident, dem sich Gynäkologinnen und Gynäkologen in besonderem Maße stellen sollten.

 

Die Sexualaufklärung sollte von den Frauenärztinnen und –ärzten jedoch auch dafür genutzt werden, die weibliche Fruchtbarkeit und den Kinderwunsch positiv zu thematisieren und so dazu beitragen, dass dieser Kernpunkt weiblicher Identität biographisch an der richtigen Stelle eingeordnet werden kann. Wichtig auch ist die frühzeitige Diagnostik von möglichen Abnormitäten, in deren Folge es zu ungewollten Sterilitätsproblemen der jungen Mädchen im späteren Alter kommen kann. So können mit entsprechender Therapie die Folgekosten dieser ungewollten Sterilitätsprobleme minimiert werden.

 

Verhütungsberatung muss bei Jugendlichen an deren Bedürfnisse angepasst erfolgen und umfasst sowohl die Sexualberatung im Allgemeinen als auch methodenspezifische Kontrazeptionsberatung.

Die First-love-Ambulanz bietet eine ideale Ergänzung zum Sexualkundeunterricht in der Schule.

Die fachliche Kompetenz, Neutralität und professionelle Distanz der Frauenärztinnen und –ärzte sind hier wesentlich, um nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern um auch die dahinter stehende Frage „Ist das alles normal, was ich an mir beobachte?“ kompetent beantworten zu helfen und vor allem die mit diesen Themen oft verbundenen Reaktionen wie Ekel, Scham, oder Sorge anzusprechen. Da die weibliche sexuelle Vita aber nicht mit dem ersten Freund und dem „ersten Mal“ beginnt, sondern lange vorher, sollten diese Beratungsgespräche idealerweise im Vorfeld sexueller Beziehungen ansetzen, also möglichst vor der ersten Konsultation zwecks Pillenverschreibung.




Kontakt

Univ.Klinik für Gynäkologische
Endokrinologie und
Reproduktionsmedizin
Department Frauenheilkunde

Frau Prof. Bettina Toth
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