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GnRH-Analoga, GnRH-Antagonisten


Aufgabe dieser Substanzen ist es, den Zyklus noch besser steuerbar zu machen und so zu ermöglichen, daß wir den Eisprung auf den Tag genau auslösen können. GnRH-Analoga und GnRH-Antagonisten blockieren die Hypophyse und verhindern so den vorzeitigen Eisprung. Für den Wirkungseintritt der GnRH-Analoga ist eine Vorlaufzeit von zwei Wochen erforderlich. Danach wird mit der externen ovariellen Stimulation mit FSH oder HMG begonnen, die ca. 14 Tage dauert. Während der gesamten Zeit ist die Fortführung Therapie mit GnRH-Analoga erforderlich.

Die GnRH-Antagonisten werden erst bei schon laufender Stimulation eingesetzt, da ihre Wirkung sofort eintritt. Die Therapie mit GnRH-Antagonisten muß ebenfalls bis zur Eizellentnahme fortgesetzt werden.

Die GnRH-Analoga sind seit vielen Jahren im Einsatz inwischen ist neben der Injektion auch die Verabreichung als Nasenspray entwickelt worden. GnRH-Antagonisten sind seit 1999 in Österreich auf dem Markt, sie sind bisher nur als Injektion erhältlich.
Welche der beiden Behandlungsmethoden für Sie die geeignete ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt.




Kontakt

Univ.Klinik für Gynäkologische
Endokrinologie und
Reproduktionsmedizin
Department Frauenheilkunde

Frau Prof. Bettina Toth
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